Fr 27.07. A PROJECTION (swe)

Support: + ROSI

Doors: 19:00 Uhr Start: 20:00 Uhr HC-Family e.V.

A Projection (swe) + ROSI
„Live im Bastard“
Doors: 19 Uhr // Start: 20 Uhr
VVK: € 14 (bei Shock Records, im Bastard & www.bastardclub.de/tickets
AK: € 18

INFOTEXT:
Die Gründung von A Projection im Jahr 2013 war im Grunde genommen ein Akt der Verzweiflung.
Alle Bandmitglieder waren in einem sicheren Arbeitsverhältnis, das ihnen ein angenehmes Leben ermöglichte – und doch empfanden sie alle eine ständig wachsende, innere Leere, eine Sehnsucht nach Musik, nach Kunst und nach dem aufregenden Pulsschlag der Großstadt. Also beschlossen sie, ihre Bürokarrieren an den Nagel zu hängen und ihrer wahren Berufung zu folgen, ein Künstlerleben zu führen und Musik zu machen. Kurze Zeit später wurde A PROJECTION aus der Taufe gehoben.
Aufgrund ihrer atmosphärisch dichten, oft unvorhersehbaren und manchmal regelrecht gewaltigen Liveauftritte erreichte die Band schnell einen Underground-Kultstatus. In der Musikpresse wurden Vergleiche mit Bands wie Editors, The Cure, Swans oder Depeche Mode geäußert. 2015 erschien dann das Debütalbum „Exit“ bei Tapete Records. Auf dem Nachfolger „Framework“ spinnt die Band ein verwirrendes Netz aus Achtzigerjahre-PostPunk,
energiegeladenem Indie-Rock und alternativer elektronischer Musik. Ziel war es, ein Album zu schaffen, das die Essenz der Rastlosigkeit und Isolation in der Großstadt musikalisch einfängt. Die grundehrlichen und von tiefer Selbsterkenntnis geprägten Texte des Sängers Isak Eriksson werden von effektvollen Gitarrenklängen, Schlagzeuggewitter und monumentalen Synthesizern umrahmt. „Wir wollten, dass das Album unser Leben und unsere persönlichen Erfahrungen ungeschönt
widerspiegelt“, sagt die Band. „Darum ist das Ineinander von Licht und Dunkel, von Freude und Verzweiflung das bestimmende Thema.“ Nun ist „Licht und Dunkel“ sicherlich alles andere als ein ungewöhnliches Thema, aber der Aufnahmeprozess, für den die Band sich entschieden hat war kein bisschen traditionell: „Wir wollten manche Songs unter der Wirkung von extremem Schlafmangel aufnehmen. Die Stücke sollen Gefühle
wie Orientierungslosigkeit oder Erschöpfung transportieren, und um sie wirklich erfassen und einfangen zu können, mussten wir mehr tun, als nur mit Sounds und musikalischen Strukturen zu
experimentieren. Wir mussten diese Gefühle durch und durch verkörpern. Es war jedenfalls eine sehr
intensive Erfahrung.“
2018: Die Band arbeitet mit Hochdruck am 3ten Album und spielt auf diversen Festivals, wie z.b. dem Dark Spring, Wave Gothic Treffen, Amphi Festival und dem Wave Fest 3 ( Holland).
A Projection sind: Gustav Forneus, Jesper Lönn, Linus Högstadius and Rikard Tengvall.

www.aprojection.com
www.tapeterecords.de/artists/a-proj

Special guest : ROSI ( Release des 2ten Album “Hope” via In a bad mood )

Graue Töne, Vintage- Stimmung, etwas Staub, Bilder von alten Tram-Bahnen, rauchige Clubs. Stadtleben im Grau. Solche Bilder ruft die Musik von Rosi hervor. Das Projekt aus Bielefeld wurde von Sven Rosi Rosenkötter im Februar 2014 gestartet und seit März 2015 unterstützt ihn Mirco Rappsilber an der Gitarre, Bass, Programming und an den Synths. Ihr Sound befindet sich zwischen Post -Punk, dunklem Indie und Wave, mischt Einflüsse wie Bauhaus, Joy Division und Tuxedomoon, ihr Ansatz ist reduziert, rau und authentisch. Die Singles „Kaltes Land“ und „Tanzen“ kündigen das erste Full-Length-Album an: „Grey City Life“ . Ein Album, das ungeschliffen und direkt diese graue Stimmung der Großstadt im Klang beschreibt. Die Gitarrenriffs fallen wie ein schneidender kalter Regen auf den Asphalt herunter, der gezogene, lässige Gesang a la The Fall spricht von starrem Lächeln und einsamen Augen, der Bass unterstreicht pulsierend die Schritte auf den Straßen dieser imaginären doch wohl vertrauten Stadt. Die Verzerrungen sind namenlose Narben, die Synths der Nebel, die starren Drums der Marsch zum Morgen.
Rosi verbinden hier tanzbare Wave-Songs wie „Film“ oder „Schwarzer Kaffee“ mit introspektiven, minimalistischen Stücken wie „Verloren“ und dabei bleiben sie immer wiedererkennbar. In dem Sound findet sich der textliche Inhalt wieder: Jeder Ton übersetzt eine Stimmung in Musik. Der schwere Bass in „Graue Stadt“ verschmilzt mit der Gitarre, um einen dichten unlösbaren Knoten zu schließen, der die Unentrinnbarkeit dieser gesungenen Eiszeit fassbar macht. In „Jeder“ herrscht eine bleierne Schwere, die Gitarren dehnen sich melancholisch in die Ferne, um irgendwelche Hoffnung zu greifen, ein Schwärmen, eine Illusion, während die Lyrics jeden Funken löschen. Die Stimme von Gastsängerin Joana legt einen Schleier aus Samt auf die nächtliche Ballade „Schlaf“, ein elegantes Abschiedslied, das mit seinen unerwarteten Streichern die Nacht herbeiruft.
Mit „Grey City Life“ haben die zwei „Brüder im Geiste“ von ROSI ein Debüt geschaffen, das düster und schmutzig wie eine Großstadt ist, und die Seele verschlingt. Zehn Tracks für die stummen Schreie, für einen Klang, der die Stille durchbricht, eine Farbe in etwas sonst so hoffnungslos Grauem.
Auf dieser Veranstaltung veröffentlichen ROSI ihr zweites Album namens HOPE (11 Songs, mit Features von Laura von den WEAK TIES [female Vocals on HÖHLE] und Jens Plöger von Run: [Synth and C-64 Hand Claps on KAPUTT], gemastert von Daniel Husayn im North London Bomb Factory Mastering Studio) auf Vinyl und auf allen gängigen Download- und Streaming-Portalen.

Tickets: VVK: 14,00 € zzgl. Gebühren · AK: 18,00€

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